Datenschutzerklärung

Stand: 05.06.2024

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Eine Nutzung der Internetseiten ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern eine betroffene Person besondere Services unseres Unternehmens über unsere Internetseite in Anspruch nehmen möchte, könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung der betroffenen Person ein.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit den für uns geltenden landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchte unser Unternehmen die Öffentlichkeit über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Ferner werden betroffene Personen mittels dieser Datenschutzerklärung über die ihnen zustehenden Rechte aufgeklärt.

Wir haben als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.

Begriffsbestimmungen

Die Datenschutzerklärung beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.

Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:

  • a) personenbezogene Daten

    Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person") beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

  • b) betroffene Person

    Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

  • c) Verarbeitung

    Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

  • d) Einschränkung der Verarbeitung

    Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

  • e) Profiling

    Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

  • f) Pseudonymisierung

    Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

  • g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher

    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

  • h) Auftragsverarbeiter

    Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

  • i) Empfänger

    Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

  • j) Dritter

    Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

  • k) Einwilligung

    Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:

ORTHO 1170 Dr. Buchelt und Dr. Ulreich Fachärzte für Orthopädie und orthopädische Chirurgie OG

Geschäftsleitung: MedR Univ. Doz. Dr. med. Martin Buchelt und Dr. med. univ. Nikolaus Ulreich

Hernalser Hauptstraße 24 - 26

1170 Wien

Österreich

43014078303

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Cookies / SessionStorage / LocalStorage

Die Internetseiten verwenden teilweise so genannte Cookies, LocalStorage und SessionStorage. Dies dient dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Local Storage und SessionStorage ist eine Technologie, mit welcher ihr Browser Daten auf Ihrem Computer oder mobilen Gerät abspeichert. Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden. Sie können die Verwendung von Cookies, LocalStorage und SessionStorage durch entsprechende Einstellung in Ihrem Browser verhindern.

Zahlreiche Internetseiten und Server verwenden Cookies. Viele Cookies enthalten eine sogenannte Cookie-ID. Eine Cookie-ID ist eine eindeutige Kennung des Cookies. Sie besteht aus einer Zeichenfolge, durch welche Internetseiten und Server dem konkreten Internetbrowser zugeordnet werden können, in dem das Cookie gespeichert wurde. Dies ermöglicht es den besuchten Internetseiten und Servern, den individuellen Browser der betroffenen Person von anderen Internetbrowsern, die andere Cookies enthalten, zu unterscheiden. Ein bestimmter Internetbrowser kann über die eindeutige Cookie-ID wiedererkannt und identifiziert werden.

Durch den Einsatz von Cookies kann den Nutzern dieser Internetseite nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.

Mittels eines Cookies können die Informationen und Angebote auf unserer Internetseite im Sinne des Benutzers optimiert werden. Cookies ermöglichen uns, wie bereits erwähnt, die Benutzer unserer Internetseite wiederzuerkennen. Zweck dieser Wiedererkennung ist es, den Nutzern die Verwendung unserer Internetseite zu erleichtern. Der Benutzer einer Internetseite, die Cookies verwendet, muss beispielsweise nicht bei jedem Besuch der Internetseite erneut seine Zugangsdaten eingeben, weil dies von der Internetseite und dem auf dem Computersystem des Benutzers abgelegten Cookie übernommen wird. Ein weiteres Beispiel ist das Cookie eines Warenkorbes im Online-Shop. Der Online-Shop merkt sich die Artikel, die ein Kunde in den virtuellen Warenkorb gelegt hat, über ein Cookie.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Ferner können bereits gesetzte Cookies jederzeit über einen Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Dies ist in allen gängigen Internetbrowsern möglich. Deaktiviert die betroffene Person die Setzung von Cookies in dem genutzten Internetbrowser, sind unter Umständen nicht alle Funktionen unserer Internetseite vollumfänglich nutzbar.

Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen ziehen wird keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch uns daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.

Registrierung auf unserer Internetseite

Die betroffene Person hat die Möglichkeit, sich auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen unter Angabe von personenbezogenen Daten zu registrieren. Welche personenbezogenen Daten dabei an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelt werden, ergibt sich aus der jeweiligen Eingabemaske, die für die Registrierung verwendet wird. Die von der betroffenen Person eingegebenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich für die interne Verwendung bei dem für die Verarbeitung Verantwortlichen und für eigene Zwecke erhoben und gespeichert. Der für die Verarbeitung Verantwortliche kann die Weitergabe an einen oder mehrere Auftragsverarbeiter, beispielsweise einen Paketdienstleister, veranlassen, der die personenbezogenen Daten ebenfalls ausschließlich für eine interne Verwendung, die dem für die Verarbeitung Verantwortlichen zuzurechnen ist, nutzt.

Durch eine Registrierung auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen wird ferner die vom Internet-Service-Provider (ISP) der betroffenen Person vergebene IP-Adresse, das Datum sowie die Uhrzeit der Registrierung gespeichert. Die Speicherung dieser Daten erfolgt vor dem Hintergrund, dass nur so der Missbrauch unserer Dienste verhindert werden kann, und diese Daten im Bedarfsfall ermöglichen, begangene Straftaten aufzuklären. Insofern ist die Speicherung dieser Daten zur Absicherung des für die Verarbeitung Verantwortlichen erforderlich. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht, sofern keine gesetzliche Pflicht zur Weitergabe besteht oder die Weitergabe der Strafverfolgung dient.

Die Registrierung der betroffenen Person unter freiwilliger Angabe personenbezogener Daten dient dem für die Verarbeitung Verantwortlichen dazu, der betroffenen Person Inhalte oder Leistungen anzubieten, die aufgrund der Natur der Sache nur registrierten Benutzern angeboten werden können. Registrierten Personen steht die Möglichkeit frei, die bei der Registrierung angegebenen personenbezogenen Daten jederzeit abzuändern oder vollständig aus dem Datenbestand des für die Verarbeitung Verantwortlichen löschen zu lassen.

Der für die Verarbeitung Verantwortliche erteilt jeder betroffenen Person jederzeit auf Anfrage Auskunft darüber, welche personenbezogenen Daten über die betroffene Person gespeichert sind. Ferner berichtigt oder löscht der für die Verarbeitung Verantwortliche personenbezogene Daten auf Wunsch oder Hinweis der betroffenen Person, soweit dem keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Die Gesamtheit der Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen stehen der betroffenen Person in diesem Zusammenhang als Ansprechpartner zur Verfügung.

Kontaktmöglichkeit über die Internetseite

Die Internetseite enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme zu unserem Unternehmen sowie eine unmittelbare Kommunikation mit uns ermöglichen, was ebenfalls eine allgemeine Adresse der sogenannten elektronischen Post (E-Mail-Adresse) umfasst. Sofern eine betroffene Person per E-Mail oder über ein Kontaktformular den Kontakt mit dem für die Verarbeitung Verantwortlichen aufnimmt, werden die von der betroffenen Person übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. Solche auf freiwilliger Basis von einer betroffenen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelten personenbezogenen Daten werden für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betroffenen Person gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte.

Kommentarfunktion im Blog auf der Internetseite

Wir bieten den Nutzern auf einem Blog, der sich auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen befindet, die Möglichkeit, individuelle Kommentare zu einzelnen Blog-Beiträgen zu hinterlassen. Ein Blog ist ein auf einer Internetseite geführtes, in der Regel öffentlich einsehbares Portal, in welchem eine oder mehrere Personen, die Blogger oder Web-Blogger genannt werden, Artikel posten oder Gedanken in sogenannten Blogposts niederschreiben können. Die Blogposts können in der Regel von Dritten kommentiert werden.

Hinterlässt eine betroffene Person einen Kommentar in dem auf dieser Internetseite veröffentlichten Blog, werden neben den von der betroffenen Person hinterlassenen Kommentaren auch Angaben zum Zeitpunkt der Kommentareingabe sowie zu dem von der betroffenen Person gewählten Nutzernamen (Pseudonym) gespeichert und veröffentlicht. Ferner wird die vom Internet-Service-Provider (ISP) der betroffenen Person vergebene IP-Adresse mitprotokolliert. Diese Speicherung der IP-Adresse erfolgt aus Sicherheitsgründen und für den Fall, dass die betroffene Person durch einen abgegebenen Kommentar die Rechte Dritter verletzt oder rechtswidrige Inhalte postet. Die Speicherung dieser personenbezogenen Daten erfolgt daher im eigenen Interesse des für die Verarbeitung Verantwortlichen, damit sich dieser im Falle einer Rechtsverletzung gegebenenfalls exkulpieren könnte. Es erfolgt keine Weitergabe dieser erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte, sofern eine solche Weitergabe nicht gesetzlich vorgeschrieben ist oder der Rechtsverteidigung des für die Verarbeitung Verantwortlichen dient.

Gravatar

Bei Kommentaren wird auf den Gravatar Service von Auttomatic zurückgegriffen. Gravatar gleicht Ihre Email-Adresse ab und bildet – sofern Sie dort registriert sind – Ihr Avatar-Bild neben dem Kommentar ab. Sollten Sie nicht registriert sein, wird kein Bild angezeigt. Zu beachten ist, dass alle registrierten WordPress-User automatisch auch bei Gravatar registriert sind. Details zu Gravatar: https://de.gravatar.com

Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

Rechte der betroffenen Person

  • a) Recht auf Bestätigung

    Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • b) Recht auf Auskunft

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

    • die Verarbeitungszwecke
    • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
    • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
    • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
    • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

    Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

    Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • c) Recht auf Berichtigung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

    Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

    • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
    • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und esliegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

    Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

    Wurden die personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft uns unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicherlinks zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

  • e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
    • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
    • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

    Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

  • f) Recht auf Datenübertragbarkeit

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesseliegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

    Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an uns wenden.

  • g) Recht auf Widerspruch

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Verarbeiten wir personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden wir die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

    Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesseliegenden Aufgabe erforderlich.

    Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt an jeden Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

  • h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

    Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, triffen wir die angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • i) Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

    Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 Ilit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für einelieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 Ilit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 Ilit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 Ilit. d DS-GVO beruhen.
Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 Ilit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 Ilit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann.
Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte.
Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Allgemeine Cookies

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Stosswellentherapie - Hilfe zur Selbsthilfe

Bei der Extrakorporalen Stoßwellentherapie handelt sich um eine seit über 25 Jahren etablierte Methode in der Schmerztherapie. Die Stoßwellen können unter anderem bei der Kalkschulter (Tendinitis calcarea), dem Tennisarm (Epicondylitis humeroradialis), dem Fersensporn (Plantarfasciitis) und diversen anderen Schmerzen erfolgreich und nahezu ohne Nebenwirkungen eingesetzt werden. (diese Therapie wird auch im AKH Wien und im orthopädischen Spital Speising angeboten).

Die Stoßwellentherapie ermöglicht es, körpereigene Mechanismen der lokalen Entzündungen des Bewegungsapparates (Gelenke und Sehnen) unmittelbar dort zu aktivieren und zu verstärken, wo sie benötigt werden.

Durch die Stoßwellen wird das behandelte Gewebe angeregt, insbesondere werden schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekte, aber auch die Neuentstehung von Blutgefäßen ausgelöst. Darüber hinaus kann mit Hilfe der Stoßwellentherapie der Körper auch dabei unterstützt werden, chronische Entzündungsmechanismen einzudämmen.

Die Stoßwellentherapie entfaltet ihre Wirkung unmittelbar vor Ort. Anstatt eine Entzündung nach Art des Gießkannenprinzips systemisch (meist mit Medikamenten oder Infiltrationen) einzudämmen, kann direkt am Ort der Entzündung und ohne Wirkung auf andere Körperregionen Durchblutung wie auch Zellwachstum angeregt und damit der Heilungsprozess beschleunigt werden. Der Körper aktiviert darüber hinaus eigene schmerzstillende Substanzen, wodurch die Gabe zusätzlicher Schmerzmedikamente eingeschränkt werden kann.

Die Stoßwellentherapie ist daher eine effektive Unterstützung des Körpers, eigene Mechanismen der Selbstheilung effizienter einsetzen zu können.

Wir empfehlen jeweils einen Zyklus mit 3-6 Sitzungen á 50€. Für nähere Informationen steht Ihnen in einem persönlichen Gespräch Dr. Ulreich zur Verfügung. Die Behandlungskosten werden abhängig von Ihrer jeweiligen Versicherung teilweise refundiert.

MedR Univ. Doz. Dr. Martin Buchelt

Name:
Martin Buchelt
Akad. Titel:
MedR Univ. Doz. Dr. med.
Geburtsdatum:
24. April 1959
Medizinstudium:
Universität Wien 1977-1983
Promotion:
4. Februar 1983
Ausbildung

4. April 1983 – 30. Sept. 1983:
Präsenzdienst

21. Juli 1987 – 22. Juli 1987:
Educational Commission for Foreign Medical Graduates (ECFMG)

1984 – 1988:
Turnusausbildung

1988:
Erwin Schrödinger Stipendium für Research Fellowship

1. Dez. 1988 – 31. Juli 1989:
Cedars Sinai Medical Center,
Los Angeles Departement of Surgery Laser Laboratory

1. Aug. 1989 – 30. Juni 1993:
Fachausbildung Orthopädie: Universität Wien (AKH)

seit 1. Juli 1993:
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie

1993 – 1997:
Oberarzt der orthopädischen Universitätsklinik

seit 14. März 1996:
Universitätsdozent

Spezialisierungen

Arthroskopische Gelenksoperationen

Gelenksersatz
(künstliche Hüft- und Kniegelenke)

Bandscheiben und Wirbelsäulenchirurgie

Fußchirurgie

Fachgesellschaften

Deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie

Österreichische Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie

North American Spine Society

Gesellschaft für Manuelle Medizin

Gesellschaft für Schmerztherapie

Österreichische Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie

GOTS – Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin

Dr. med. univ. Nikolaus Ulreich

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Name
Nikolaus Ulreich
Akad. Titel
Dr. med. univ.
Geburtsdatum
23. September 1976
Medizinstudium
Universität Wien 1995-2001
Promotion
September 2001

2002-2009: AKH Wien Abteilung Orthopädie und orthopädische Chirurgie

2009-2019: Oberarzt am Universitätsklinikum Krems, Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie

seit 2015:    Partner Orthopädie Hernals OG

Spezialausbildung

Notarztdiplom

Sportarztdiplom

Diplom für manuelle Medizin

SKA Zicksee

Bayrischer Olympiastützpunkt Straubing

Schwerpunkte

Konservative und operative Wirbelsäulentherapie

Bildgesteuerte Nervenwurzelblockade

Dekompressionsoperationen am Wirbelkanal

Versteifungsoperationen LWS, BWS (offen und minimalinvasiv) TLIF

Aufrichtung von osteoporotischen Wirbelfrakturen mittels Ballonkyphoplastie

Allgemeine orthopädische Operationen wie Knie- und Hüftgelenksersatz, Vorfuß und Handchirurgie, Arthroskopie

Dr. Carl Anton Kupsky

Name:
Carl Anton Kupsky
Akad. Titel:
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie
Geburtsdatum:
06. Juni 1979
Medizinstudium:
Universität Wien 1998-2007
Promotion:
05. November 2007
Ausbildung

1997 – 1998:
Militärischer Präsenzdienst in Eisenstadt

11.2008
Lehrpraktikum Ordination Univ. Doz. Dr. Buchelt
(FA für Orthopädie und orthopädische Chirurgie)

12.2008 – 03.2010
Turnusarzt Evangelisches Krankenhaus

04.2010 – 07.2013
Turnusarzt Klinikum Penzing und Klinikum Ottakring

08.2013 – 03.2019
Assistenzarzt Unfallchirurgie Klinikum Ottakring

04.2019 – 10.2020
Assistenzarzt Doppelfach Orthopädie und Traumatologie Klinikum Penzing und Klinikum Ottakring

11.2020 – 03.2021
Assistenzarzt Unfallchirurgie Klinikum Ottakring

04.2021
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie Klinikum Ottakring

Weitere Ausbildungen

Arzt für Allgemeinmedizin (Ius Practicandi)

Notarztdiplom

ÖAK Fortbildungsdiplom

Mitgliedschaften

ÖGOuT

Österreichische Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie

Knie

Die häufigsten Schmerzursachen im Kniegelenk sind Meniscus- und Knorpelschäden. Insbesondere nach Unfällen können auch Bandverletzungen die Ursache sein. Mittels sorgfältiger klinischer und radiologischer Untersuchung kann die Ursache herausgefunden werden und eine individuelle Therapie eingeleitet werden. Durch gezielte Infiltrationen und minimal-invasive arthroskopische Operation sind Erkrankungen des Kniegelenkes meist rasch heilbar.

Meniscusschäden entstehen häufiger durch Abnutzung beziehungsweise Degeneration, insbesondere bei Patienten ab fünfunddreißig bis vierzig Jahren (als durch Unfälle). Aufgrund von Vorschädigungen durch Fehl- beziehungsweise Überbelastung reichen oft Minimaltraumen, um einen Meniscusriss zu verursachen. Die Diagnose wird einerseits durch die klinische Untersuchung und andererseits durch Kernspintomographie gestellt.
Meniscusrisse und auch Knorpelschäden können durch so genannte arthroskopische Operationen minimal-invasiv gut behandelt werden. Mittels Arthroskopie wird über eine kleine Stichöffnung, das so genannte Arthroskop, eine spezielle bleistiftdicke Optik, die mit einer Videokamera verbunden ist, in das Gelenk eingebracht. Über eine weitere Stichöffnung, auf der gegenüberliegenden Seite wird eine Tastsonde in das Gelenk eingeführt, um die Gelenksstrukturen zu untersuchen. Auf diese Weise erlangt der Chirurg genaue Erkenntnisse über den Zustand sämtlicher Gewebe und Strukturen im Gelenk.
Mit speziellen Miniaturinstrumenten ist es dann möglich, verletzte oder erkrankte Gelenksteile zu entfernen oder auch zu reparieren.
Risse, die nahe an der Kapsel stattfinden und bei denen eine ausreichende Durchblutung der Meniscusanteile gegeben ist, können auch genäht werden.
Nach der Operation kann der Patient durchaus erwarten, wenn keine zusätzlichen Knorpelschädigungen bereits vorhanden sind, seine früheren Aktivitäten ohne Einschränkung wieder durchführen zu können.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass zum Schutz des Gelenkes derartig störende Meniscusteile so früh wie möglich entfernt werden sollen. Durch die Teilentfernung des Meniscus wird der Meniscus zwar etwas kleiner, verglichen jedoch mit der Schädigung durch Teilchenabrieb, der im Kniegelenk wie Sand im Getriebe wirkt, ist eine Teilentfernung mit Sicherheit das kleinere Übel.

Die Anfangsstadien der Kniegelenksabnützung sind das Anwendungsgebiet für die nichtoperative Therapie. Das Knorpelgewebe im Kniegelenk beginnt dünner zu werden, um diesen Vorgang zu behindern, werden medikamentöse Mittel, allgemein und lokal im betroffenen Gelenk (intraartikulär) zur Anwendung gebracht.
Der Beginn einer Arthrose ist gekennzeichnet durch einen vorzeitigen und übermäßigen Abrieb des Knorpelbelages. Durch weitere Belastung beziehungsweise Über- und Fehlbelastung kann der Knorpel bis zum Knochen abgerieben werden.
Bei leichteren Knorpelschäden reicht eine einfache arthroskopische Glättung des Knorpels zumeist aus, wobei postoperativ eine Knorpelaufbaukur, bei der knorpelaufbauende Substanzen in das Kniegelenk gespritzt werden, durchgeführt werden sollte.
Kleine umschriebene tiefe Knorpeldefekte können durch Knorpeltransplantationen behoben werden. Dabei wird ein Knorpelknochenzylinder aus einem nicht belastenden Gelenksteil entnommen und in den Defekt in der Belastungszone implantiert. Nach solchen Operationen darf das Kniegelenk vier bis sechs Wochen nicht belastet werden, um ein gutes Einwachsen des Knorpels zu ermöglichen.
Bei fortgeschrittenen Knorpelschäden kommt es in weiterer Folge zur Arthrose, die im Röntgen durch den Verlust des so genannten Gelenkspaltes gesehen wird.
Im Endstadium der Arthrose-Erkrankung läuft man so zu sagen „auf der Felge“, das heißt Knochen auf Knochen. Dieser Prozess geht mit einer sichtbaren Deformierung des Gelenkes und auch einer Veränderung der Gelenksachse einher. Die arthroskopische Chirurgie macht es möglich, auch derartig zerstörte Gelenke wieder fitter zu machen.
Bei weiterem Fortschreiten der Arthrose, können durch moderne Implantate Teile des Knies oder das ganze Knie ersetzt werden.
Häufig wird durch eine vermehrte O-Bein-Stellung im Alter vor allem der innere Anteil des Kniegelenkes hochgradig abgenützt. In diesem Fall kann der innenseitig abgenutzte Gelenksknorpel computergesteuert über einen minimal-invasiven Zugang mit kleinen Metallimplantaten ersetzt werden.
In diesem Fall wird statt dem Knorpelüberzug ein Metallbügel im Knochen verankert und zementiert und als Gleitfläche eine Polyethylenscheibe eingeschoben. Der Patient ist gleich am nächsten postoperativen Tag mobilisierbar und kann das Knie belasten. Eine weitgehend schmerzfreie Belastung und Bewegung des Kniegelenkes, ist schon nach ein paar Tagen möglich. Bei hochgradigen Abnutzungen des gesamten Kniegelenkes sind Knieprothesen erforderlich, wobei im Rudolfinerhaus modernste Implantate zur Verfügung stehen, die auch über Computernavigation möglichst gewebeschonend implantiert werden können.
Für ein arthrotisch erkranktes Kniegelenk stellt dann letztlich der endoprothetische Gleitflächenersatz die Behandlung der Wahl dar. Dabei werden die verbrauchten knorpeligen Areale des Gelenkes durch genau aufeinander passende endoprothetische Implantate ersetzt.
Ziel dieser Therapie ist die Beweglichkeit zu verbessern, eine Deformität in O- oder X-Bein- Stellung zu korrigieren, die Gehfähigkeit wieder herzustellen und die präoperativen, quälenden Schmerzen zu eliminieren. Dies wird durch die moderne Endoprothetik ermöglicht, die formal dem natürlichen Gelenksdesign nachgebildet ist und im individuellen Fall der exakten Größe des Patientengelenkes angepasst wird.
Wenn möglich wird lediglich ein Teilersatz durchgeführt, wobei die noch gut zu verwendenden Gelenksabschnitte erhalten bleiben (zum Beispiel: Halbschlittenprothese beziehungsweise isolierter Ersatz des Gelenksabschnittes zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen). Der Ergebnisinhalt eines derartigen Eingriffes ist die Reintegration des Patienten in ein normales bewegungsaktives Leben, sodass das Gehen auf der Ebene und auf Stufen beziehungsweise bergauf und bergab wieder möglich ist.
Darüber hinaus aber auch Rückgewinnung einer Mobilität, die auch für gewisse sportliche Aktivitäten genutzt werden kann, zum Beispiel Walking, Radfahren, Schwimmen, Gymnastik ohne Lauf- und Sprungbelastung, Golf spielen, Fischen, Segeln, Skifahren und die Jagd.
Allerdings immer mit dem Wissen, dass es sich nur um einen medizinisch-technischen Ersatz des Gelenkes handelt, dass kein physiologisches Kniegelenk in seiner natürlichen Qualität wiederhergestellt werden konnte und dass daher permanente Stressbelastungen zu vermeiden sind. Unter diesen Bedingungen kann mit einer sehr langen Haltbarkeit des Gelenkes gerechnet werden.

Dieses Phänomen ist für den Patienten besonders unangenehm, weil sozusagen der Sicherheitsgurt des Kniegelenkes fehlt und das Knie immer wieder ausrastet. Das Kniegelenk wird seitlich vom inneren und äußeren Seitenband stabilisiert und nach vorne und hinten vom vorderen und hinterem Kreuzband.
Während Verletzungen der Seitenbänder meistens durch konservative Therapie mit Knieschienen und Ruhigstellung zufriedenstellend ausheilen, führen besonders Verletzungen des vorderen Kreuzbandes zu einer Gelenksinstabilität, bei der der Oberschenkelknochen gegenüber dem Unterschenkelknochen immer wieder verrutscht.
Viele Patienten, die sich dieses Problems nicht bewusst sind, treiben weiter Sport mit der Folge, dass nach und nach Menisci, Gelenksknorpel und andere Kniebänder Schäden erleiden, die das Entstehen einer Arthrose fördern.
Trotz intensiven Muskeltrainings können derartig instabile Gelenke nicht verlässlich kontrolliert werden, insbesondere bei Nachlassen der Konzentration oder Ermüdungszuständen der Muskulatur. Aus diesem Grund sollten instabile Gelenke, vor allem bei sportlichen Patienten (Freizeitsport wie Tennis, Golf, Skifahren), und deren Bänder zu einem möglichst frühen Zeitpunkt stabilisiert werden, um eine Folgearthrose zu vermeiden.
Kreuzbänder können heutzutage ebenfalls durch eine arthroskopische Operation eingesetzt werden. Als Ersatzmaterial für das Kreuzband gibt es eigene Sehnen die dem Körper entnommen werden, wie zum Beispiel die Kniescheibensehne oder die Semitendinosussehne. Zusätzlich können auch Kunstsehnen verwendet werden, die den Vorteil der frühen vollen Belastbarkeit bieten.
Bei der Implantation von körpereigenen Sehnen kann die volle Belastung des Kniegelenkes erst nach Einwachsen der Sehne nach vier bis sechs Wochen erfolgen.
Um eine gute postoperative Funktionsfähigkeit des Kniegelenkes zu erreichen, ist die richtige Rehabilitation äußerst wichtig. Selbst nach einer einfachen diagnostischen Arthroskopie benötigt das Gelenk einige Tage der Ruhe, um sein inneres Gleichgewicht wieder zu finden.
Nach arthroskopischen Operationen, vor allem wenn Gewebe neu entstehen soll, ist Ruhe und Schonung notwendig. In der ersten Phase nach der Operation muss man vor allem Ruhe einhalten, das Gelenk so wenig wie möglich belasten und entzündungshemmende Medikamente einnehmen, um das Kniegelenk nach einem Eingriff wieder zu beruhigen. Die Dauer dieser Phase hängt nicht nur vom Ausmaß der durchgeführten arthroskopischen Maßnahmen ab, sondern auch von der individuellen Disposition zur Heilung und Regeneration.
Man kann den regenerativen Prozess zwar durch Medikamente und physikalische Therapien unterstützen, man soll jedoch nicht vergessen, dass der Heilungsprozess im Wesentlichen unabhängig abläuft und vor allem nicht gestört werden soll.
In der zweiten Phase, wenn die Heilvorgänge schon weitgehend abgeschlossen sind, geht es darum, das Bewegungsausmaß des Gelenkes wieder herzustellen und die das Knie kontrollierenden Muskeln wieder aufzubauen. In dieser Phase sind Bewegungsübungen, am besten Rad fahren und Kraftübungen durch Widerstandübungen erforderlich.
Erst nach einer konsequenten Trainingsphase von vier bis sechs Wochen können die gewohnten Sportarten wieder begonnen werden.

Schulter

Die häufigsten Schmerzursachen entstehen durch Abnutzungen, Sehnenentzündungen oder -einrisse und strahlen oft in den Oberarm, jedoch auch oft in den Nacken oder in die Brustwirbelsäule aus. Mittels sorgfältiger klinischer und radiologischer Untersuchung kann die Ursache herausgefunden werden. Abhängig vom radiologischen Ergebnis stehen der modernen Orthopädie heute konservative Therapien, minimal-invasive Operationen bis hin zu endoprothetischen Gelenksersatz zur Verfügung. Aufgrund der fortschrittlichen Technologie sind die Heilungschancen vielversprechend.

Durch Ausbildung von Knochenvorsprüngen im Bereich des Schulterdaches oder im Bereich des Gelenkes mit dem Schlüsselbein kommt es häufig zu Einengungen zwischen Schulterdach und Schulterkugel.
Die durch dieses Einengungssyndrom hervorgerufenen Beschwerden können zunächst durchaus konservativ behandelt werden. Gezielte Infiltrationen, physikalische Therapie und Bewegungstherapie können den Entzündungsreiz beheben und zu einer schmerzfreien Beweglichkeit des Schultergelenkes führen.
Bei therapieresistenten Fällen oder bei immer wiederkehrenden Schmerzzuständen kann mit Hilfe einer kleinen minimal-invasiven arthroskopischen Operation Abhilfe geschaffen werden.
Bei Fortschreiten der Einengung und durch zunehmende Anlagerung von Knochenspornen wird der Raum zwischen Schulterdach und Schulterkugel immer enger und die Muskelmanschette kann damit langsam aufgerieben werden, sodass sie letztendlich einreißt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einengende Sporne schon frühzeitig abzutragen, um das Einreißen dieser Muskelmanschette zu verhindern.

Reizungen des Schleimbeutels unterhalb des Schulterdaches führen auch oft zum Ausfallen von Kalkkristallen, die dann einen Kalkherd im Bereich dieses Schleimbeutels bilden. Über einen längeren Zeitraum sind diese Kalkherde symptomlos und verursachen keinerlei Schmerzen. Bei Größenzunahme des Kalkherdes kann es zu einer Einklemmung der Sehne und Entzündung dieser kommen. Dieser Prozess kann sehr starke langhaltende Schmerzen und eine Rötung respektive Schwellung der gesamten Schulter verursachen.
Nach ausführlicher klinischer Untersuchung sowie bildgebender Diagnostik – Ultraschall und Röntgen – kann zunächst mit konservativer Therapie wie Infiltrationen und physikalischer Therapie der Versuch unternommen werden, den Reizzustand zu lösen und den Kalkherd an sich aufzulösen. Bei anhaltenden oder immer wiederkehrenden Schmerzen kann auch hier mittels eines minimal-invasiven arthroskopischen Eingriffes dieser Kalkherd mit einer Fräse entfernt werden. Die Operation dauert in je nach Größe und Ausprägung 20 – 40 Minuten und erfordert einen kurzen Spitalsaufenthalt von ein bis zwei Nächten.

Bei Fortschreiten der Einengung und durch zunehmende Anlagerung von Knochenspornen wird der Raum zwischen Schulterdach und Schulterkugel immer enger und die Muskelmanschette kann damit langsam aufgerieben werden, sodass sie letztendlich einreißt.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einengende Sporne schon frühzeitig abzutragen, um das Einreißen dieser Muskelmanschette zu verhindern.
Ist die Muskelmanschette eingerissen, kann sie entweder arthroskopisch oder über einen kleinen Hautschnitt wieder im Knochen verankert werden. Die Nachbehandlung ist jedoch wesentlich aufwendiger und für den Patienten ungleich unangenehmer. Postoperativ muss der Patient für vier bis sechs Wochen eine Schiene in abgespreizter Stellung tragen, damit die Sehne wieder in den Knochen einwachsen kann. Erst nach sechs Wochen kann mit einer entsprechenden Heilgymnastik begonnen werden.

Nach einer teilweisen oder vollständigen Schulterluxation kommt es häufig zum Ausriss der Gelenkskapsel. Nach Einrenkung der Luxation ist es erforderlich, zunächst ein Muskelaufbautraining konservativ durchzuführen.
Sollten trotz konsequenten Muskelaufbautrainings weitere Luxationen stattfinden, muss die Gelenkskapsel wieder in der Gelenkspfanne verankert werden.
Dies ist mit Fadenankern oder auch minimal-invasiv arthroskopisch möglich. Auch hier ist es notwendig postoperativ die Schulter, mittels eines Verbandes ruhig zu stellen um das Einwachsen der losgelösten Kapselanteile in den Knochen zu ermöglichen. Nach vier bis sechs Wochen kann dann wieder mit einer Heilgymnastik begonnen werden.

Das Schultergelenk selbst kann ebenfalls, wie im Knie oder in der Hüfte, Knorpelabnutzungen oder Entzündungsherde zum Beispiel der Gelenkshaut aufweisen.
Hier gelingt es mit arthroskopischen Operationen, bei der Knorpelglättungen durchgeführt werden, sowie entzündliche Gelenkshautanteile entfernt werden, eine gute Besserung zu erzielen.
Bei schweren Arthrosen oder sonstigen Gelenkszerstörungen, dient der endoprothetische Schultergelenksersatz, neben der Schmerzbefreiung und der Beweglichkeitsverbesserung letztlich auch der Möglichkeit, wieder eine wesentlich verbesserte Gesamtaktivität zu erlangen.

Ellenbogen

Die häufigste Schmerzursache im Ellenbogengelenk sind Sehnenentzündungen jenes Muskels, der das Handgelenk und die Hand bewegt. Er entspringt am Ellenbogen. Mittels fachlicher klinischer Untersuchung kann die Ursache herausgefunden werden und eine individuelle Therapie eingeleitet werden.

Der sogenannte „Tennis-Ellenbogen“ betrifft durchaus nicht nur Sportler. Ursache ist eine Sehnenentzündung jenes Muskels, der das Handgelenk und die Hand bewegt. Er entspringt am Ellenbogen. Gleichartige Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogengelenkes werden „Golfer-Ellenbogen“ genannt. Die konservative Behandlung des „Tennis- oder Golfer-Ellenbogen“ besteht einerseits in einer Ruhigstellung des Handgelenkes durch Schienung und andererseits in einer lokalen Infiltrationstherapie, um die Entzündung zum Stillstand zu bringen. Versagt die konservative Therapie, kann mit einer unkomplizierten Operation, bei der die entsprechenden Sehnen eingekerbt werden, ein sehr guter Heilungserfolg erzielt werden.

Füsse

Die häufigsten Beschwerden des Fußes sind durch den klassischen Senkspreizfuß bedingt. Dabei kommt es zu den bekannten Fußveränderungen wie Hallux Valgus und Hammerzehe. In leichten Fällen kann mit einer Einlagenversorgung gut geholfen werden. Bei starken Veränderungen des Fußskelettes hilft eine kleine Korrekturoperation mit kurzem Spitalsaufenthalt.

Durch den Senkspreizfuß kommt es zum Tiefertreten des Längsgewölbes und zum Absenken des Fußquergewölbes.
Dadurch wird der Vorfuß verbreitert, die Mittelfußköpfchen II-IV treten tiefer, drücken auf die Sohlenhaut und können dort vielfach Schwielen verursachen.
Des Weiteren kommt es durch die Auseinanderspreizung des Mittelfußknochens zu einem Herausragen des ersten Strahles, und durch Änderung der Zugrichtung der Sehnen reagiert die Großzehe mit einer Fehlstellung, dem so genannten Hallux valgus. Das nach innen herausragende Mittelfußköpfchens I wird im Volksmund Frostbeule genannt. In wenig fortgeschrittenen Fällen schaffen Fußgymnastik sowie Abstützungen der Mittelfußknochen durch Pölsterchen oder durch Modelleinlagen Abhilfe.

In fortgeschrittenen Fällen ist jedoch oft nur eine operative Korrektur möglich. Bezüglich des Hallux valgus gibt es einen große Anzahl an möglichen Korrekturoperationen.
Dadurch wird der Vorfuß verbreitert. Die Auswahl des Verfahrens hängt einerseits vom Grad der Fehlstellung, andererseits von der Abnützung (Arthrose) des Großzehengrundgelenkes ab. Generell bevorzugt man heutzutage eine echte Korrektur der Fehlstellung, bei der man das Gelenk nach Möglichkeit erhält. Dies ist vor allem bei jüngeren oder aktiven Patienten angezeigt, die die volle Belastbarkeit des Großzehengrundgelenkes benötigen.
Zu diesem Zweck wird der nach innen gespreizte erste Mittelfußknochen mit einer Säge V-förmig durchschnitten und in seine ursprüngliche Position verschoben. Überstehende Anteile werden entfernt.
Da es sich bei der Operation um eine Osteotomie (Knochendurchtrennung) handelt, muss diese Knochendurchtrennung oft mit einem Bohrdraht oder einer Schraube stabilisiert werden.
Der Bohrdraht muss nach der Knochenheilung entfernt werden, Schrauben können mitunter belassen werden. Der Patient darf den Fuß zwar sofort nach der Operation belasten, muss aber bis zur Verheilung des Knochens einen Spezialschuh mit einer steifen Sohle tragen.
Wenn nur die Frostbeule ohne Fehlstellung des ersten Mittelfußknochens im Vordergrund steht, genügt oft eine Abmeißelung oder Abfräsung dieses vorstehenden Knochenstückes.
Die Derotationsosteotomie stellt eine weitere Möglichkeit zur operativen Behandlung des Hallux valgus dar. Dabei wird der erste Mittelfußknochen schräg durchtrennt und die dabei entstehenden Knochenenden gegen einander im korrigierenden Sinn verdreht. Dadurch kommt es zu einer Korrektur sämtlicher Fehlstellungskomponenten und damit zu einer Normalisierung der Großzehenstellung. Die wieder gewonnene Begradigung wird mit einer kleinen Winkelplatte stabilisiert. Dieser Eingriff ist sehr erfolgreich in Folge seiner umfassenden Korrekturmöglichkeit bei erhaltener Gelenksmechanik.
Prinzipiell können alle diese Operationen in lokaler oder Leitungsanästhesie durchgeführt werden. Die Operationen sind zumeist mit einem kurzen Spitalsaufenthalt von ein bis drei Tagen verbunden, wobei die Eingriffe in manchen Fällen prinzipiell auch ambulant durchgeführt werden können.
Postoperativ können zwar Schmerzen und Schwellungen auftreten, die jedoch mit geeigneten Medikamenten und Bandagen rasch gelindert werden. Generell ist zu sagen, dass diese Korrekturen eher früher durchgeführt werden sollten, weil bei geringer Fehlstellung bessere Ergebnisse zu erwarten sind.

Eine weitere Folge des Spreizfußes ist die Entwicklung der so genannten Hammerzehe. Durch das Tiefertreten der Mittelfußköpfchen II – IV stellen sich die entsprechenden kleinen Zehen auf und verkrümmen sich durch falschen Sehnenzug, es treten die typischen Hühneraugen im mittleren Zehengelenk auf.
Konservative Therapiemethoden, wie Schutz der Hühneraugen durch Filzringe oder Abtragen der Hühneraugen durch Pediküre, hilft in vielen Fällen nicht viel. Dies deshalb, da es immer wieder zu Druckbelastungen in diesem Bereich kommt und eine neue Hornhaut ausgebildet wird.
Bei Versagen dieser Methoden wird eine operative Korrektur erforderlich. Die Druckentlastung der betroffenen Gelenke erfolgt durch Resektion des Köpfchens des Grundgliedes der betroffenen Zehe. Postoperativ kann gleich belastet werden, es sollten jedoch etwas breitere Schuhe getragen werden.
In fortgeschrittenen Fällen kommt es zur so genannten Subluxation (Ausrenkung im Zehengrundgelenk), wobei die Zehe über das tiefer getretene Mittelfußköpfchen tritt. In diesem Fall sind oft Korrekturosteotomien im Bereich der Mittelfußknochen notwendig, die das Köpfchen nach Lösung der Kapselanteile wieder nach hinten und oben verschieben.
So kommt es zu einer Korrektur des gesamten Strahles wobei diese Operation oft eine Sicherung mit Bohrdraht oder einer Schraube erfordert. Auch hier ist im Anschluss eine Schuhversorgung mit einem speziellen Schuh mit steifer Sohle notwendig.

Hand und Finger

Die häufigsten Schmerzen im Bereich der Hand und des Unterarms sind durch Arthrosen der Fingergelenke oder durch Entzündungen an der Sehne bedingt. Nach einer radiologischen Abklärung und einem Laborbefund zum Ausschluss einer chronischen Polyarthritis wird eine individuelle Therapie eingeleitet.

Die orthopädische Handchirurgie bietet Korrekturverfahren für sämtliche deformierende sowie chronisch entzündlich, schmerzhafte Gelenks- und Sehnenscheidenleiden im Hand- und Fingerbereich. Dies betrifft sowohl Abnützungsveränderungen als auch Veränderungen bei entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma, Gicht und anderen. Oft behindert eine chronische Sehnenscheidenentzündung die Hand und Fingerfunktion, sodass schließlich ihre chirurgische Entfernung notwendig wird. Ziel ist die Wiederherstellung einer schmerzfreien Funktion der Gelenke, bzw. Sehnen.

Ein häufiges Leiden ist das Carpal-Tunnelsyndrom in Folge einer schmerzhaften Kompression des Nervus medianus im Handwurzelbereich. Die Diagnose wird mittels einer Nervenleitgeschwindkeitsmessung (NLG) ermittelt. Das Carpal-Tunnelsyndrom ist gerade zu Beginn mit konservativer Therapie – wie Nachtlagerungsschienen, Infiltrationen, physikalischer Therapie und vieles mehr – gut behandelbar. Wenn jedoch die Kraft deutlich eingeschränkt ist, und der Leidensdruck, ob der Schmerzen, den Alltag stark einschränkt, dann sollte operiert werden. Die operative Befreiung des Nervens aus seinem Engpass führt zu einer spontanen Schmerzbefreiung und zu einem Wiedergewinn der gestörten Sensibilität und Handmotorik.

Wirbelsäule

Die häufigsten Ursachen für Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule sind auf Bandscheibenabnutzungen und Arthrosen der kleinen Wirbelgelenke zurückzuführen. Eine entsprechende Schmerzdiagnostik ist immer mit einer klinisch-manuellen Untersuchung des Patienten verbunden. Aufgrund der Diagnose unter Berücksichtigung der bildgebenden Verfahren wie Röntgen und MRT werden die weiteren Behandlungsschritte gesetzt. In den meisten Fällen kann mit einer konservativen gezielten Schmerztherapie gut geholfen werden.

Bei leicht bis mittelgradigen Veränderungen ist oft eine lokale Behandlung mittels schmerzstillender und entzündungshemmender Injektionen, die zielgerichtet an den Ort der Ursache gebracht werden, ausreichend, um den Schmerzkreislauf zu durchbrechen. Im Bereich der Wirbelsäule sind es vor allem die kleinen Wirbelgelenke beziehungsweise Nervenwurzeln, die durch gezielte Infiltrationen – sei es durch Bildwandler oder CT – eine rasche und nachhaltige Schmerzerleichterung erfahren. Auch bei Bandscheibenvorfällen wird durch solche Injektionstechniken eine rasche Schmerzlinderung erzielt, sie ersparen in vielen Fällen einen operativen Eingriff. Diese Therapien werden dann im Rudolfinerhaus durchgeführt.

Abnützungen der Bandscheibe und Bandscheibenvorfälle sind die häufigste Schmerzursache im Bereich der Wirbelsäule.
Je nach Lokalisation des Bandscheibenvorfalles kommt es zu ziehenden Schmerzen in ein oder beide Beine und im fortgeschrittenen Stadium auch zu Lähmungen der Zehen, des Fußes oder auch der Beinmuskulatur.
Die Bandscheibe besteht aus einem äußeren Faserknorpelring und einem inneren wasserhältigen geleeartigen Kern. Durch Risse in Teilen des Außenringes kann es zunächst zu einer Vorwölbung der Bandscheibe einer so genannten Discusprotrusion und bei weiterem Vordringen des geleeartigen Kerns zum eigentlichen Discusprolaps kommen.
An diagnostischen Maßnahmen sind Röntgenuntersuchungen und vor allem Magnetresonanzuntersuchungen der Wirbelsäule erforderlich, um die Lokalisation, die Größe und die Art des Bandscheibenvorfalles zu beurteilen.
Je nach Ausdehnung, Lage und Größe beziehungsweise Beschaffenheit des Bandscheibenvorfalles kann eine bessere Prognose über die Schmerzdauer und die Art der konservativen Therapie erfolgen.
Oft lassen sich innerhalb von zehn- bis vierzehntägigen stationären Aufenthalten mit intensiver Infusionsbehandlung, CT-gezielten Infiltrationen beziehungsweise intensiver physikalischer Therapie rasche Besserungen ohne Operation erzielen.
Bei anhaltenden Schmerzen oder bei Lähmungen muss der Bandscheibenvorfall operiert werden.
Der Vorteil dieser Methode liegt indem kurzen Krankenhausaufenthalt und in der raschen Mobilisierung der Patienten.

Bei zunehmender Abnutzung der Bandscheibe ohne Vorfall kommt es zu einer vermehrten Belastung der kleinen Wirbelgelenke, die aufgrund dieser Belastung eine Abnutzung (Arthrose) entwickeln.
Die degenerierten kleinen Wirbelgelenke können selbst sehr schmerzhaft sein, wobei der Patient in diesem Fall vor allem über beständige Lendenwirbelsäulenschmerzen klagt.
Hier können gezielte Infiltrationen und bei therapieresistenten Fällen Nervenabtragungen mittels Thermo- oder Kryotherapie Schmerzlinderung bewirken.
Bei der Spinalkanalstenose handelt es sich um eine knöcherne und bandscheibenbedingte Einengung des zentralen Wirbelkanals oder des Nervenwurzelkanals. Die Patienten klagen oft über Schmerzen, vor allem Ausstrahlungsschmerzen in beide Beine, meistens beim Stehen und beim Gehen.
Beim Sitzen oder vielfach auch beim Liegen sind die Patienten weitaus beschwerdefrei. Die Spinalkanalstenose beeinträchtigt die Beweglichkeit des Patienten beträchtlich, da das Stehvermögen und das Gehvermögen deutlich reduziert sind.
Einfache bis minimal-invasive Verfahren, die zur Freilegung des eingeengten Wirbelkanals durchgeführt werden, können rasch Abhilfe schaffen. Oft gelingt es bei nicht allzu fortgeschrittenen Einengungen mit Distraktionsklammern über einen minimal-invasiven Eingriff denselben Effekt zu erzielen.
Die Patienten sind bereits am nächsten Tag mobil, können aufstehen und gehen. Der Spitalsaufenthalt beschränkt sich auf fünf bis sieben Tage.

Bei fortschreitender Schädigung der Bandscheibe, der Bänder und der kleinen Wirbelgelenke kann es zum Gleitwirbel kommen. In diesem Fall sind zunächst stabilisierende heilgymnastische Übungen angezeigt.
Kommt es durch die vermehrte Beweglichkeit zu einer Einengung des Rückenmarkes, muss der Wirbel operativ mit Schrauben und Platten stabilisiert werden, wobei bei der gleichen Operation eingeengte Nerven befreit werden.
Nach einer Wirbelsäulenverplattung ist ein zehn- bis vierzehntägiger Spitalsaufenthalt erforderlich. Der Patient kann jedoch am nächsten postoperativen Tag mobilisiert werden, und im Rahmen des stationären Aufenthaltes heilgymnastische Übungen erlernen.

Wirbelkörpereinbrüche gehören zu den häufigsten Komplikationen bei Osteoporose.
Lange Zeit war entweder eine aufwändige Operation mit Spitalsaufenthalten von zehn bis dreißig Tagen erforderlich oder eine konservative Therapie über zwölf Wochen mit Schmerzmitteln, Stützkorsett und physikalischer Therapie, die die Patienten nicht immer von ihren Schmerzen befreite.
Seit einiger Zeit steht nun ein neues, perkutanes und minimal-invasives Verfahren zur Verfügung. Die Kyphoplastik ermöglicht mit kleinen Hautschnitten, die Aufrichtung des Wirbelkörpers. Damit kann eine wesentliche Stabilisierung der Patientensituation beziehungsweise eine dramatische Verbesserung und Erhöhung der Lebensqualität erreicht werden.
Der Eingriff kann sowohl in Lokalanästhesie als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Mit einer dünnen Nadel wird ein Kanal in den Wirbelkörper eröffnet. Danach wird eine Arbeitskanüle über eine Hautinzision in den Wirbelkörper vorgeschoben und mit dem Bildwandler kontrolliert. Mit einem Bohrer wird ein Kanal gebohrt durch den ein Ballonkatheter in den Wirbelkörper eingeschoben und aufgeblasen wird. Dies erfolgt von beiden Seiten des Wirbelkörpers. In den aufgerichteten Wirbelkörper wird über die Arbeitskanüle Knochenzement eingebracht.
Der unkomplizierte Eingriff ermöglicht es dem Patienten, schon nach kurzem Krankenhausaufenthalt in ein aktives Alltagsleben ohne Stützmieder zurückzukehren. 70-90% der Patienten, so weisen seriöse Studien nach, sind schon während der Operation nach Aushärtung des Zementes großteils und im Anschluss dauerhaft schmerzfrei.

Hüfte

Die Ursachen für Schmerzen in der Hüfte werden mittels klinischer Untersuchung und radiologischer Abklärung abgeklärt. Häufig handelt es sich einerseits um Entzündungen im Bereich des Hüftknochens und andererseits um Knorpelabnutzungen im Hüftgelenk. Oft helfen entzündungshemmende Infiltrationen, um die Schmerzen zu beseitigen. Bei fortgeschrittenen Knorpelschäden muss jedoch an eine Hüftendoprothese gedacht werden. Diese wird dzt. schon minimal-invasiv mit kurzem Krankenhausaufenthalt durchgeführt.

Die moderne Orthopädie bietet die Möglichkeit, bis ins hohe Alter schmerzfrei, beweglich und damit auch körperlich aktiv zu bleiben.
Die Hüftgelenksabnützung im Anfangsstadium ist kein Thema für die operative Therapie. In diesem Frühstadium werden medikamentöse Mittel, allgemein und lokal, im betroffenen Hüftgelenk (intramuskulär) zur Anwendung gebracht.
Die kindliche und jugendliche Überbeweglichkeit geht, individuell unterschiedlich, im Laufe des Lebens immer in ein behäbigeres Bewegungsmuster über.
Problematisch wird der Alterungsprozess erst dann, wenn die Abnutzungserscheinungen zu Schmerzen und zu Behinderung werden, ein Zustand der allgemein als Arthrose bekannt ist.

Bei schon etwas fortgeschrittener Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) ist immer zu entscheiden, ob ein gelenkserhaltender Eingriff eine Verbesserung in Aussicht stellen kann. Diese Eingriffe sind bei guter Indikation sehr erfolgreich und bewahren den Patienten vor der Implantation eines Kunstgelenkes.

Bei einem schwer erkrankten Hüftgelenk stellt der endoprothetische Ersatz heute die Operation der Wahl dar. Ein Eingriff, der nicht nur bei schweren Arthrosen, sondern auch bei chronisch entzündlichen Zerstörungen des Gelenkes sowie bei schweren Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes (Hüftkopfnekrose) durchgeführt wird.
Dabei werden die Hüftgelenkspfannen durch ein Pfannenimplantat und der Hüftgelenkskopf mit seinem Schenkelhals durch ein Kopf-Halsimplantat ersetzt.
Ziel der Operation ist die Wiederherstellung der Beweglichkeit, der Ausgleich von etwaigen durch die Krankheit bedingten Beinlängendifferenzen sowie die Wiederherstellung der Geh- und Belastungsfähigkeit, vor allem aber die Erlösung von den präoperativen Schmerzen. Damit dieser Erfolg auch durch Jahrzehnte hindurch gegeben ist, ist es notwendig ein ausgereiftes Prothesendesign und Materialien zu verwenden, die sich tatsächlich in wissenschaftlichen Langzeitbeobachtungen eindeutig bewährt haben. Innovationen, die noch nicht über entsprechende Erfahrungswerte verfügen, können zu einer schweren Enttäuschung für den Patienten werden. Ein zusätzliches wichtiges Moment ist ein muskelschonendes chirurgisches Vorgehen, das wenn möglich mit einer minimal-invasiven Operationstechnik verbunden wird. Eine konsequente postoperative Rehabilitation führt in der Regel zu einem raschen Erreichen der oben angeführten Ziele.
Allerdings muss man sich immer bewusst sein, dass die orthopädische Endoprothetik nicht die Qualität eines natürlichen physiologischen Gelenkes wiederherstellen kann, aber einen bereits hochwertigen medizinisch technischen Gelenksersatz darstellt, der ausgezeichnete Ergebnisse liefert.
Permanente Stressbelastungen sind jedoch zu vermeiden, da es sich eben nur um einen Gelenksersatz und nicht um die Wiederherstellung einer physiologischen Gelenksqualität handelt. Patienten mit mehr als einem endoprothetischen Ersatzgelenk an der unteren Extremität sind von den genannten Sportarten nicht ausgeschlossen, sollten sich jedoch den individuellen Möglichkeiten und Verhältnissen sorgfältig anpassen.
Die kindliche und jugendliche Überbeweglichkeit geht, individuell unterschiedlich, im Laufe des Lebens immer in ein behäbigeres Bewegungsmuster über.
Problematisch wird der Alterungsprozess erst dann, wenn die Abnutzungserscheinungen zu Schmerzen und zu Behinderung werden, ein Zustand der allgemein als Arthrose bekannt ist. Ein durch die Ereignisse des Lebens abgenütztes Hüft- oder Kniegelenk führte früher oftmals zum Rollstuhl und schließlich zur Pflegeabhängigkeit.
Die moderne orthopädische Endoprothetik verfügt über Implantate, die dem natürlichen Gelenksdesign nachgebildet sind und dem individuellen Patientengelenk in Form und Größe genau angepasst werden können. Moderne Implantate liegen in einem Baukastensystem vor, was den Vorteil besitzt, eine genaue Anpassung an alle pathologischen Möglichkeiten des erkrankten Gelenkes zu erreichen. Außerdem hat das Baukastensystem den Vorteil, dass bei etwaiger Notwendigkeit Einzelteile des Systems ausgetauscht werden können, ohne in das Gesamtsystem eingreifen zu müssen.
Dabei wird ein Baukastensystem benützt. Das ergibt zwei wesentliche Vorteile, einerseits kann eine sehr genaue Anpassung an das individuelle natürliche Gelenk erfolgen und andererseits können bei Bedarf die bewegungsaktiven Teile, nämlich der Hüftkopf beziehungsweise sein Gleitpartner, der Pfanneneinsatz, bei Notwendigkeit unter vollständiger Belassung der im Knochen verankerten Implantatsanteile ausgewechselt werden. Die bevorzugte Implantationstechnik arbeitet zementfrei, in dem der Knochen exakt für die Größe der Implantatsteile vorbereitet wird und diese sich nach der Implantation mit dem Knochen optimal und dauerhaft verbinden. Dies ist möglich, da das verwendete Material der Implantate, nämlich Titan, diesen Vorgang optimal begünstigt.

Zertifikat nach ÖQM

Dr. Carl Anton Kupsky

Name:
Carl Anton Kupsky
Akad. Titel:
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie
Geburtsdatum:
06. Juni 1979
Medizinstudium:
Universität Wien 1998-2007
Promotion:
05. November 2007
Ausbildung

1997 – 1998:
Militärischer Präsenzdienst in Eisenstadt

11.2008
Lehrpraktikum Ordination Univ. Doz. Dr. Buchelt
(FA für Orthopädie und orthopädische Chirurgie)

12.2008 – 03.2010
Turnusarzt Evangelisches Krankenhaus

04.2010 – 07.2013
Turnusarzt Klinikum Penzing und Klinikum Ottakring

08.2013 – 03.2019
Assistenzarzt Unfallchirurgie Klinikum Ottakring

04.2019 – 10.2020
Assistenzarzt Doppelfach Orthopädie und Traumatologie Klinikum Penzing und Klinikum Ottakring

11.2020 – 03.2021
Assistenzarzt Unfallchirurgie Klinikum Ottakring

04.2021
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie Klinikum Ottakring

Weitere Ausbildungen

Arzt für Allgemeinmedizin (Ius Practicandi)

Notarztdiplom

ÖAK Fortbildungsdiplom

Mitgliedschaften

ÖGOuT

Österreichische Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie